Liebe Besucher unserer Webpage,
bitte denken Sie nicht gleich wieder: "Die wollen ja nur mein Geld!" Nein! Mit diesen Informationszeilen wollen wir Sie aufklären, Ihnen Zusammenhänge erläutern und Ihr Interesse wecken. Ja, wir setzten auf Ihren Verstand, auf Ihre Einsicht. Und um zu verstehen, muss man schließlich erst mal wissen, wie es mit dem Geld in unserer Gemeinde aussieht. - Inwiefern das Herz auch eine Rolle spielt, kommt später.
Unsere Gemeinde gehört
in der Bundesrepublik zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden KdöR
mit Sitz in Erzhausen / Darmstadt. Als Ortsgemeinde sind wir eine
Bundesgemeinde des BFP, jedoch finanziell selbst wirtschaftend und
unabhängig von finanzieller Unterstützungen seitens des
Bundes. Die Eigenschaft "selbstständig" besagt, dass
unsere Kirche in Ihrem Bekenntnis und Verfassung souverän und
frei von jeglicher Einmischung von außen existiert.
Konkret
wird das daran erkennbar, das unsere Kirche
keine Kirchensteuer im Lohnabzugsverfahren erhebt, sondern sich
allein aus Kollekten und Spenden erhält. Anderseits muss diese
Gemeinde auch alle Ausgaben selbst bestreiten. Mit dem Geld die in
diese Gemeinde eingenommen werden, müssen haupt- sächlich die
Gemeinderäume, Unterhaltungskosten, Löhne und Gehälter
sowie das Gemeindeleben wie Jugend-, Kinder und Soziales verteilt
werden.
Alle Spenden und
Kollekten werden direkt von der Gemeinde zentral verwaltet und
ausgezahlt. Diese werden buchhaltertrisch erfasst, damit wir die
Vorgaben des Bundes und Staates im Bereich der Buchhaltung einhalten
können. Mit dieser Umlage werde nicht nur sämtliche
Unterhaltungskosten, sondern auch alle weiteren Kostenpunkte bezahlt.
Die Löhne werden also nicht direkt vom Bund bezahlt, sondern von
der jeweiligen Ortsgemeinde. Hier sind vom BFP zwar Richtlinien in
den Gehaltsstufen vorgegeben, aber eigentlich ist die Höhe
abhängig von dem, was die Ortsgemeinde bezahlen kann. Diese
Prinzip der selbständigen Versorgung kann also aber nur aufrecht
erhalten bleiben, wenn sich alle Glieder der Ortsgemeinde bewusst
sind, dass sie "in einem Boot sitzen"

Es ist eine große
Herausforderung mit diesem System ein ganzes Kirchen- und Finanzwesen
aufrecht zu halten, denn es beruht auf Freiwilligkeit. Das heißt,
die Spenden und Opferbeiträge eines jeden Gemeindemitgliedes
können nicht zwangsweise eingetrieben werden. Dabei mein
"freiwillig" aber nicht, dass es jedem frei steht, ob man
seinen Teil zahlt oder nicht. Hierbei geht es darum, ob wir Gottes
Wort gehorsam sind und dabei an den Bund Gottes festhalten.
Sondern "Freiwillig" meint: jeder Mann und jede Frau muss selbst mit dem eigenen Gewissen entscheiden, wie viel ihm und ihr die Kirche wert ist. Die Liebe zum Wort Gottes, die Beziehung zu Jesus Christus und der damit verbundene Einsatz für das praktische Tun und Handeln der Kirche ist der eigentliche Wertmesser des Gebens - und nicht eine kirchliche Beitrags- richtlinie. Mit anderen Worten: Das Geld geben ist eine Sache des Herzens! In diesem Ansatz steckt allerdings auch eine Versuchung, nämlich wenig zu geben, oder sogar gar nichts. Wer kann das Herz schon prüfen? Dieser Versuchung erliegen sehr viele Menschen. Das führt dazu, dass man sich auf dem Rücken anderer ausruht, und sich selbst Verantwortung enthält. Das ist jedoch so nicht in Ordnung und funktioniert auf Dauer nicht! Bruder und Schwester zu sein, heißt auch solidarisch und im Sinne von Jesus Christus zu handeln!
Die FCG Kaiserslautern
hat einen geringen Anteil an Verwaltungskosten.
Über 95 %
gehen direkt in die Gemeindearbeit hinein, somit können alle
Kosten direkt und ohne großen verwaltungstechnischen Aufwand
via einer Kirchenzentrale eingesetzt werden.
Festhalten, bewahren und praktizieren
Unsere Vorfahren und vorangehende Generationen haben dies einmal mühsam erkämpft: die Freiheit des Glaubens!
Außerdem: Der
BFP und natürlich wir als Bundesgemeinde leben von einer
Freiheit und Frömmigkeit, die wir auch aufgrund dieses Systems
aufrecht erhalten können. Wir können unser
Glaubensbekenntnis ohne Einmischung von außen praktizieren und ausleben.
Wir möchten Sie
einladen das Reich Gottes zu unterstützen. Hier geht es nicht um
die Höhe, sondern um die Verbindlichkeit. Hier sind wir sehr
dankbar, dass so viele Menschen dies so sehen und daran teilhaben,
was Gott in Kaiserslautern tut. Für heute danken wir Ihnen für
Ihre Aufmerksamkeit. Schön, dass sie sich Zeit genommen haben.
Sollten Sie noch Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Seien Sie herzlichst gegrüßt und Gott anbefohlen.